Zuviel Management und zu wenig Führung

Von bb • 20. Februar 2009 • Kategorie: Aktuelles, Change Management, Führung, Kultur

img_6681-klone.jpgUnter dem Titel “Die Manager-Klone” ist Klaus Werle vor einigen Monaten im manager-magazin der Frage nachgegangen, was den deutschen Manager heute auszeichnet und wie sich seine feststellbaren Charakteristika in der Unternehmenswelt äußern.

Im Kern beschreibt Werle, wie unsere Manager in Deutschland in den letzten 30 Jahren zunehmend durch ein extrem analytisches, finanzlastiges Denken, immer mehr Zahlen- und Instrumentengläubigkeit und den Glaube an Patentrezepte gekennzeichnet worden sind. Diese einseitige Ausrichtung beruht sehr stark auf der immer mehr Platz greifenden MBA-Ausbildung und in vielen Fällen auf dem vielseits beliebten Karriere-Zwischenschritt in Beratungsunternehmen.

Das Fazit von Werle lautet  , anstelle der einseitigen MBA-Massenproduktion von Managern sei die richtige Antwort auf die Globalisierung eine breitere Ausbildung mit einem interdisziplinären Mix aus Soziologie, Naturwissenschaften und Sozialkompetenz.  Nötig sei viel mehr der Managertyp des Lernens mit Kreativität, Sozial- oder Stakeholderverantwortung und Veränderungskompetenz.

Uns hat dieser Artikel veranlasst, aus unseren Beobachtungen  als Change Berater über Erfahrungen in Change-Prozessen mit den Zahlen-Daten-Fakten -Entscheidern einerseits und mit den anderen, ganzheitlich und visionär denkenden Managern zu reflektieren und aus diesem Blickwinkel den Artikel von Werle zu kommentieren. Lesen Sie dazu mehr auf unserer Website 

 Oder lesen Sie unseren Beitrag zum Thema: “Die Folgen des Gucci-Kapitalismus”

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