Junge Potenzialkräfte binden – eine große Herausforderung schon heute

Von rl • 26. Mai 2008 • Kategorie: Aktuelles, Vertrieb

Der Wettbewerb wird härter. Junge Potenzialträger sind gefragt und werden von der Konkurrenz gern abgeworben, zumal, wenn sie gut ausgebildet sind und vertriebsorientiert denken und handeln. Oder sie entscheiden sich, in ihrer Karriereplanung ein Studium aufzunehmen.  Schnelle Aufstiegsperspektiven sind seltener vorhanden, denn die Belegschaften haben sich in den letzten Jahren in vielen Sparkassen sehr verjüngt.

Immer wieder hören wir von diesem Problem bei unseren Gesprächen in Sparkassen. Was tun Sie, um dieser wachsenden Herausforderung zu begegnen und gute Potenzialträger an Ihr Haus zu binden?

Sie haben viel investiert in die Ausbildung guter neuer Nachwuchskräfte im Vertrieb. Das wird ihnen von vielen Seiten bestätigt. Auch von Ihrer Konkurrenz. Und diese Investition trägt Früchte. In Ihrer in den letzten Jahren stark verjüngten Belegschaft findet sich der eine und andere wirklich gute Potenzialträger. Obwohl jung und noch nicht so lange im Geschäft haben sich einige schon zu echten Leistungsträgern entwickelt: Vertriebsstark, beliebt und wirklich respektiert bei ihren Kunden und auch aus der Teamarbeit im Vertriebsteam nicht mehr wegzudenken.  Doch die Verjüngung des Personals zeigt nicht nur positive Seiten. Natürlich sind die jungen „Wilden“ gut und vielseitig ausgebildet, denken und handeln vertriebsorientiert, haben Spaß am „Geschäft“. Aber sie sind auch ungeduldig, wollen schnell Karriere machen und Perspektiven aufgezeigt bekommen. Die Konkurrenz schläft nicht – auch sie braucht und sucht Potenzialträger, um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Und sie lockt mit ein paar Geldscheinen mehr oder auch mit weiteren Versprechen in Richtung Karriereplanung. Was tun Sie dagegen?„Da können wir finanziell nicht mithalten“ – ist eine Aussage, die uns häufiger begegnet. Doch ist das wirklich so und sind finanzielle Aspekte das entscheidende Element für Wechselgedanken? Mit den Instrumenten der Leistungsorientierten Vergütung oder SSZ haben auch Sie ein Mittel an der Hand, , selbst ein Zeichen zu setzen. Was oft viel wichtiger ist, sind positive Antworten auf Fragen, die sich Leistungsträger in der Regel selbst stellen und beantworten:·      

  • Werden meine überdurchschnittlichen Leistungen gesehen und anerkannt? Nicht nur finanziell sondern auch positiv rückgemeldet und gewürdigt durch meine  Führungskräfte?
  • Welche Entwicklungschancen habe ich in der Sparkasse? Wird mit mir offen und proaktiv darüber geredet? Oder ist das mehr oder weniger ein „Tabuthema“?
  • Werden mir interessante „Sonderaufgaben“ angeboten, an deren Bewältigung ich mich beweisen und mich entwickeln kann?
  • Gibt es einen Kreis von Potenzialträgern im Hause, der besonders gefördert wird und dem ich angehöre oder angehören könnte?
  • Werden leistungsstarke Mitarbeiter gezielt auch individuell gefördert in unserer Personalentwicklung oder scheren wir alle über denselben Kamm?
  • Hat Vertrieb bei uns im Hause wirklich den Stellenwert, der ihm zukommt? Entwickeln und leben wir bei uns in der Sparkasse wirklich eine Vertriebs- und Leistungskultur oder reden wir nur schöngeistig davon?

Die richtigen Antworten auf diese Fragen und ein ständiger Dialog mit Ihren Potenzialträgern sind der richtige Weg, diese an Ihr Haus zu binden.

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