Wie kann man die Unternehmenskultur erfassen? Methodische Fragen und unsere Antwort:

Von rl • 5. März 2008 • Kategorie: Change Management, Kultur

Ein Wunsch an eine Kulturanalyse ist:

  • Objektivität durch erhoffte Messbarkeit „weicher“ Fakten!

Unser Ansatz ist ein anderer:

  • Jedes Unternehmen ist ein lebendiger Organismus. Kultur lebt und definiert sich in der Interaktion von Menschen!
  • Kultur „manifestiert“ sich in subjektiven Einschätzungen – „so sehen wir uns“ – die nur durch Dialog erfassbar sind, somit keine objektive Wahrheit, aber ein objektives Bild ergeben

Mit unserem Instrument, dem HBC KulturCheck© können Sie

  • Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur praxisbezogen und verständlich nachvollziehen,
  • wesentliche Normen, Werte und Einstellungen erfassen,
  • Ihre Mitarbeiter aktiv einbinden, ihre Eigenreflexion fördern,
  • eine versachlichte und zielorientierte Diskussion führen,
  • Kultur in Bezug zu Ihrer Vision und Ihren strategischen Zielen setzen, Entwicklungsbedarfe frühzeitig erkennen und
  • Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten.

Unser Instrument gibt Ihnen Antwort auf Fragen wie

  • Welches Entwicklungspotenzial haben wir und wie gehen wir mit Veränderungen um?
  • Was ist unser Bild vom Kunden, Markt und Wettbewerb?
  • Wie gestaltet sich unsere Kommunikation?
  • Wie laufen bei uns Planungs- und Entscheidungsprozesse, was ist unser Organisationsverständnis?
  • è   Welche Normen und Werte prägen Führung + Zusammenarbeit?
  • Entspricht der „Charakter“ unserer Organisation dem Zweck, der Strategie und den Zielen unseres Unternehmens?
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Ein Kommentar zu »

  1. Wir halten den Ansatz, dass man Kultur messen kann für irreführend. In Zeiten, in denen wir uns alle dem Shareholder Value unterwerfen müssen und mit der globalen Vernetzung unserer Wirtschaft vor diesem Hintergrund kämpfen, sind solche Dinge wie Unternehmenskultur zwar ganz schön- nice to have. Aber wenn wir denn mehr wissen über unsere Kultur, was bringt uns das für unsere Rendite? Da haben wir viel Geld für die Kulturnalyse ausgegeben und wissen nun, welche Faktoren da eine Rolle spielen. Trotzdem: unsere Kennziffern und Erfolgspläne werden damit nicht besser und die Mitarbeiter wähnen sich in der sicheren Ecke: wir sind halt sicherheitsbewußt und deshalb können wir gar nicht aktiver, risikobewußter handeln. Damit haben wir schon wieder einen weiteren psychologischen Hemmschuh und eine Pseudo- Entschuldigung für Inaktivität. Wenn wir unsere Ziele erreichen sollen, müssten wir solche “kulturbeflissenen” Mitarbeiter outsourcen oder wegrationalisieren.

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